Dr. Niels G. Mede

Science Communication Researcher

Kritik der Wissenschaftskommunikation und ihrer Analyse: PUS, PEST, Politisierung und wissenschaftsbezogener Populismus


Book chapter


Niels G. Mede, Mike S. Schäfer
Hans-Jürgen Bucher, Medienkritik: Zwischen ideologischer Instrumentalisierung und kritischer Aufklärung, Herbert von Halem, Köln, 2020, pp. 297-314

Cite

Cite

APA   Click to copy
Mede, N. G., & Schäfer, M. S. (2020). Kritik der Wissenschaftskommunikation und ihrer Analyse: PUS, PEST, Politisierung und wissenschaftsbezogener Populismus. In H.-J. Bucher (Ed.), Medienkritik: Zwischen ideologischer Instrumentalisierung und kritischer Aufklärung (pp. 297–314). Köln: Herbert von Halem.


Chicago/Turabian   Click to copy
Mede, Niels G., and Mike S. Schäfer. “Kritik Der Wissenschaftskommunikation Und Ihrer Analyse: PUS, PEST, Politisierung Und Wissenschaftsbezogener Populismus.” In Medienkritik: Zwischen Ideologischer Instrumentalisierung Und Kritischer Aufklärung, edited by Hans-Jürgen Bucher, 297–314. Köln: Herbert von Halem, 2020.


MLA   Click to copy
Mede, Niels G., and Mike S. Schäfer. “Kritik Der Wissenschaftskommunikation Und Ihrer Analyse: PUS, PEST, Politisierung Und Wissenschaftsbezogener Populismus.” Medienkritik: Zwischen Ideologischer Instrumentalisierung Und Kritischer Aufklärung, edited by Hans-Jürgen Bucher, Herbert von Halem, 2020, pp. 297–314.


BibTeX   Click to copy

@incollection{mede2020a,
  title = {Kritik der Wissenschaftskommunikation und ihrer Analyse: PUS, PEST, Politisierung und wissenschaftsbezogener Populismus},
  year = {2020},
  address = {Köln},
  pages = {297-314},
  publisher = {Herbert von Halem},
  author = {Mede, Niels G. and Schäfer, Mike S.},
  editor = {Bucher, Hans-Jürgen},
  booktitle = {Medienkritik: Zwischen ideologischer Instrumentalisierung und kritischer Aufklärung}
}

Was ist «gute» Wissenschaftskommunikation oder, umgekehrt, welche ist kritikwürdig? Diese Fragen benötigen einen normativen Referenzrahmen. Die noch junge Wissenschaftskommunikationsforschung hat drei solcher Referenzrahmen hervorgebracht – die Modelle des Public Understanding of Science (PUS), des Public Engagement with Science and Technology (PEST) und der Science Communication as Political Communication (SCPC), denen verschiedene Vorstellungen davon zugrunde liegen, was «gute» Wissenschaftskommunikation ist. Hinzu kommen Bezugsrahmen, die nicht dem Forschungsfeld selbst entstammen und von denen im Folgenden zwei herangezogen werden: eine populistische Kritik der Wissenschaftskommunikation sowie eine Kritik des Forschungsfeldes auf Basis grundlegender wissenschafts- und erkenntnistheoretischer Normen. Im vorliegenden Beitrag werden diese Modelle beschrieben, ihr normativer Gehalt analysiert und die einschlägige Evidenz vorgestellt. Dazu wird eine Matrix entwickelt, in der die genannten Modelle entlang verschiedener Bewertungsdimensionen systematisiert und Forschungsbefunde eingeordnet werden.